FELDER LUFT GRAD + STEEL GIRLS - SCHWINGSTARRE MOMENT, ALTE SCHMIEDE 15.12.2017 - 19:00

 

FELDER LUFT GRAD

(2017)
Fixed Media, 4 Channel + Performer

  

Schwingstarre Moment

TOBIAS LEIBETSEDER, LUIZA SCHULZ VAZQUEZ, ANGÉLICA CASTELLÓ, ASTRID SCHWARZ spielen Tobias Leibetseder Felder Luft Grad (2017), Luiza Schulz Vazquez Fantasia für Klavier und Live-Elektronik, Angélica Castelló Lepidóptero 2, Astrid Schwarz Schachtelhalm und Steel Girls (Castelló – Leibetseder – Schwarz) NN. (UA)

"..In Schwingstarre Moment präsentieren vier Komponistinnen bzw. Komponisten neue Werke für Elektronik, sowohl in Form von fixed media, also vorproduzierten Zuspielungen, als auch in Form von Kompositionen für hybride Instrumente, Klangobjekte und Software live auf der Bühne. Einzig Luiza Schulz Vazquez widmet sich in ihrer Fantasia einem traditionellen Musikinstrument. In der Formation Steel Girls bringen Angélica Castelló, Tobias Leibetseder und Astrid Schwarz ein neues Werk für ihr stählernes Instrumentarium und dieses erweiternde Elektronik zur Uraufführung.  (VK).."

 

Schwingstarre Moment

www.alte-schmiede.at

 

 Copyright Sabine Burger

OH MAGIC - SIMON MAYER - GESSNERALLEE ZÜRICH / 02.12./03.12.2017

"In kraftvoll kontrollierter Extase beginnen die Roboter und Performer_innen in Simon Mayers neuem Stück «Oh Magic» ihre Reise in die Welt von theatraler und technischer Magie. Auf der Suche nach einem sinfonischen Zusammenklang von Performance, Tanz, Musik, Sound, Robotik, Licht und visueller Kunst werden wir Zeug_innen eines Livekonzerts bei dem die Genregrenzen zunehmend verschwimmen. Futuristischen Fantasien verschmelzen mit der Magie des Theatralen und thematisieren dabei auch unsere zweischneidige Beziehung zu Robotik und Technologie."

Kompografie, Konzept und Performance Simon Mayer Mit und von Clara Frühstück, Tobias Leibetseder, Patric Redl, Manuel Wagner
Sounddesign: Tobias Leibetseder
Roboterbedienung: Manuel Wagner
Kostüme: Andrea Simeon
Licht: Heinz Kasper
Technischer Leiter & Operator Jan Maria Lukas Roboterelektronik und -technik Dominik Strzelec
Ton Lukas Froschauer
Dramaturgie Robert Steijn
Recherche und anthropologische Beratung Justine François, Manuel Wagner
Produktion Hiros, Kopf Hoch (Sophie Schmeiser & Anna Erb) Dank an Julian Rubisch, Frans Poelstra, Jason Zieglmaier, Viktor Delev, Jürgen Ropp, Wim Muyllaert, Arbeitsplatz Wien

Eine Produktion von Hiros, Kopf Hoch (Sophie Schmeiser & Anna Erb) mit steirischer herbst, Kunstenfestivaldesarts, Noorderzon Performing Arts Festival, Gessnerallee, Teaterhuset Avant Garden, brut Wien, Centrale Fies und Kunstenwerkplaats Pianofabriek with GC De kroon.

 

www.gessnerallee.ch

www.simonmayer.at

 

 

LINIEN - WIEN MODERN - WASSERWEGE 12.11.2017 / 13:00

 

Klanginstallation, Klangwanderug (2017)
8-Kanal fixed media, Querflöte, Posaune

Besetzung:
Querflöte (Christoph Bösch)
Posaune (Kevin Austin)
(Ensemble Phoenix) 

Linien sind Verbindungen zweier Punkte, sind Richtungen, Wege, sind Vektoren des Raumes und der Zeit und somit auch Referenzen auf Prozesse der Zeit und von Orten.

Die Linien der Flussarme der Donau in noch ungeregeltem Zustand, in und um Wien, als großes mäanderndes Gewässer mit unzähligen Armen und einem Gewirr aus Kanälen, wurden im Laufe der Geschichte mehr und mehr funktionalen Interessen wie des Transportes von Gütern usw. als auch dem Interesse des Hochwasserschutzes zur Verhinderung von Überschwemmungen unterworfen. Über die Zeit entstand so aus einem weitläufig verzweigten Flussgebiet in zwei Regulierungsphasen der nun bekannte Donaustrom.

Das Lusthauswasser wie einige andere dieser ehemaligen Linien sind erhalten gebliebene Donauarme, die als Gewässer in vielfältiger Weise den Stadtraum definieren. Teilweise sind diese teich- und seeartigen Interventionen der Landschaft neben Erholungsorten auch als Badeorte in Verwendung.

Das Stück Linien nimmt Bezug zu den stetigen Veränderungen und Prägungen der Landschaft und des Stadtraumes durch die Regulierungsmaßnahmen der Donau.

Das Lusthauswasser dient als Ausgangspunkt des Stückes. Vorort interagieren Klänge als installative Klangobjekte mit den Klängen der Umgebung in subtiler Korrespondenz.
Klangliche Interventionen ausgeübt durch Musiker beginnen am Ausgangsort als Wanderung durch Punkte der nahen Umgebung und erweitern den Ablauf um eine prozesshafte räumliche Ebene. Ein Austropfen und Ausfließen in der Landschaft.

  

WIEN MODERN
31.10. - 01.12.2017 

www.wienmodern.at

ensemble-phoenix.ch

 

 Copyright Caroline Lessire

OH MAGIC - SIMON MAYER (AT/BE) - BRUT - MUSEUMSQUARTIER HALLE G / 19.10.-21.10.2017 + 24.10.-25.10.2017

"Simon Mayers neues Stück ist ein Livekonzert von Robotern und PerformerInnen, eine Reise in die Welt von theatraler und technischer Magie und eine Suche nach einem sinfonischen Zusammenklang von Performance, Tanz, Musik, Sound, Robotik, Licht und visueller Kunst jenseits der Genregrenzen. Oh Magic versteht sich als ein Ritual zur Feier der Lebensenergie, das durch unakademisches Musizieren zum rituellen Ursprung von frei-expressivem Körperausdruck zurückkehrt."

Kompografie, Konzept und Performance Simon Mayer Mit und von Clara Frühstück, Tobias Leibetseder, Patric Redl, Manuel Wagner
Sounddesign: Tobias Leibetseder
Roboterbedienung: Manuel Wagner
Kostüme: Andrea Simeon
Licht: Heinz Kasper
Technischer Leiter & Operator Jan Maria Lukas Roboterelektronik und -technik Dominik Strzelec
Ton Lukas Froschauer
Dramaturgie Robert Steijn
Recherche und anthropologische Beratung Justine François, Manuel Wagner
Produktion Hiros, Kopf Hoch (Sophie Schmeiser & Anna Erb) Dank an Julian Rubisch, Frans Poelstra, Jason Zieglmaier, Viktor Delev, Jürgen Ropp, Wim Muyllaert, Arbeitsplatz Wien

Eine Produktion von Hiros, Kopf Hoch (Sophie Schmeiser & Anna Erb) mit steirischer herbst, Kunstenfestivaldesarts, Noorderzon Performing Arts Festival, Gessnerallee, Teaterhuset Avant Garden, brut Wien, Centrale Fies und Kunstenwerkplaats Pianofabriek with GC De kroon.

 

Oh Magic Brut

brut-wien.at

www.simonmayer.at

 

copyright Filmarchiv

EAKME - ELEKTROAKUSTISCHES KAMMERMUSIKENSEMBLE BEI WOW! SIGNAL IM METRO KINO KULTURHAUS - ORF LANGE NACHT DER MUSEEN. 7.10.2017 / 21:00

 

Besetzung:

Jakob Schauer (Synthesizer)
Patric Redl (Synthesizer)
Michael Speer (Synthesizer)
Tobias Leibetseder (Synthesizer)

+ MONOCOLOR (Visuals)

Copyright Andreas Leibetseder

STEEL GIRLS - ISACS17:RESONANT WORLDS: SOUND, ART & SCIENCE - ZKM KARLSRUHE 29.9.2017


Momentum of the metal realm (2017) Performance for Metal Objects, Electronics, Analog Synthesizer
Angélica Castelló, Tobias Leibetseder, Astrid Schwarz

Metal made possible the manufacture of tools of all kinds and became a body extension method in human development due to its special properties and good formability and workability. Enlarging the eld of action by means of tools, weapons, machines, and means of travel allowed for an oversized, scalable growth. Steel Girls deal with the haptic quality as a prehistoric approach to the material, while also dealing with methods of processing metal. The resulting sounds also take on new ephemeral forms as digitized representations, by means of spectral analyzes in the form of resynthesis and transformations. These nd a dialogue which resonates in a multi-layered manner with the instruments generated in this process. The intertwining of these many levels also reveals the performative quality inherent in the employment of this material. The Trio makes metal speak in a practical, simple form, which makes sensual poetry possible. The rawness, the resistance and the hardness of the metal and particularly the steel is counteracted by the exible. It is not just about the charm of production, like welding as performance, but also about the challenge of acoustics, the exhaustion of acoustic possibilities with and without electronics. The rawness is shaped and not standardized, the proportions are pushed into the light so that the sparks y and something new can arise.

 

ISACS17 – Resonant Worlds: Sound, Art & Science
Thu, 28.09.2017 – Sat, 30.09.2017, ZKM_Cube, ZKM_Lecture Hall, ZKM_Media Lounge

Under the chairmanship of Morten Søndergaard and Peter Weibel the conference »ISACS17: Resonant Worlds – Curating Sound, Art & Science« takes place at the ZKM from 28–30 September, 2017. The conference addresses and debates the resonant worlds of sound, art, science and curation.

zkm.de

isacs.soundartcurating.org

ZKM ISACS Program

 

www.steelgirls.net

 

Copyright Caroline Lessire

OH MAGIC - SIMON MAYER (AT/BE) - STEIRISCHER HERBST 23.9./24.9.2017

Die Akteure dieses kraftvollen wie poetischen Abends sind Menschen und Roboter, Licht, Sound und Kostüm. Simon Mayer lässt damit sämtliche Genre-Grenzen hinter sich und sucht nach einem befreiten künstlerischen Ausdruck, der fern von akademischem Perfektionismus Raum schafft für Spielfreude und lustvolle Darstellungsformen. Getragen von der Energie ihres Zusammenspiels erzeugt die Gruppe immer wieder trancehafte Momente, in denen sich alle Wahrnehmung und Körperkraft in einem fesselnden Rhythmus bündeln. Spielerische Improvisationen brechen den heiligen Ernst und infizieren das Publikum mit der Entdeckerfreude von Performerin und Performern, die immer neue Töne, Lichtspiele und Choreografien erfinden.

Kompografie, Konzept und Performance Simon Mayer
Mit und von Clara Frühstück, Tobias Leibetseder, Patric Redl, Manuel Wagner
Sounddesign Tobias Leibetseder
Roboterbedienung Manuel Wagner
Kostüme Andrea Simeon
Licht Heinz Kasper
Beleuchtungsmeister und Stellwerk Jan Maria Lukas
Roboterelektronik und -technik Dominik Strzelec
Ton Lukas Froschauer, René „Ringo“ Grömer
Technische Koordination Gwen Lenoble
Dramaturgie Robert Steijn
Recherche und anthropologische Beratung Justine François, Manuel Wagner

 

www.simonmayer.at

 

Steirischer Herbst
22.9.-25.10.2017 

http://www.steirischerherbst.at/deutsch/Programm/Oh-Magic 

 

LINIEN - ZEITRÄUME BASEL - WASSERWEGE 16.9.2017

 Klanginstallation, Klangwanderug (2017)
4-Kanal fixed media, Querflöte, Posaune

Besetzung:
Querflöte (Christoph Bösch)
Posaune (Kevin Austin)
(Ensemble Phoenix) 

Linien sind Verbindungen zweier Punkte, sind Richtungen, Wege, sind Vektoren des Raumes und der Zeit und somit auch Referenzen auf Prozesse der Zeit und von Orten.

Die unterirdischen Linien der Wasserwege des St Alban Viertels in Basel sind Bäche, Kanäle und Wasserleitungen. Sie verweisen als historische Referenzen auf die stadtgeschichtliche Entwicklung und die Bedeutung dieser Gewässer und Anlagen und deren mannigfaltigen Auswirkungen auf das Viertel im Laufe der Zeit.

Vom Entstehen neuer Gewerbe bis zur Bewässerung der für das Viertel typischen Brunnenanlagen haben die Wasserwege den Ort nachhaltig geprägt. Das Stück Linien nimmt Bezug zu der ersten Wasserleiungs-Anlage die durch Wilhelm Haas realisiert wurde, um den steigenden Wasserverbrauch der im 19. Jahrundert stark zunehmenden Bevölkerung zu kompensieren und die Brunnen vor dem Austrocknen zu bewahren.

Der Quellstollen dient als Ausgangspunkt des Stückes. Vorort interagieren Klänge als installative Klangobjekte mit den Klängen des fließenden Wassers in subtil umspielender Korrespondenz. Zu bestimmten Zeiträumen werden klangliche Interventionen, ausgeübt durch Musiker und über eine Wanderung beginnend im Quellstollen zu bestimmten Punkten des Verlaufes der Wasserleitung, den Ablauf um eine prozesshafte räumliche Ebene erweitern. Ein Austropfen und Aus ießen im Stadtraum.

 

ZEITRÄUME BASEL - Biennale für neue Musik und Architektur
16.9. - 24.9.2017 

zeitraeumebasel.com 

ensemble-phoenix.ch

 

 

ANATOMY OF THE UNDERGROUND - ARS ELECTRONICA 7.9.-11.9.2017

Tobias Leibetseder, Astrid Schwarz (2017)


The room oscillates. Five speakers generate a three-dimensional acoustic sculpture that opens itself through the move- ment in space and time. It is an almost haptic experience. By stimulating the natural frequency of the spatial modes, the place is almost set in motion. The composition makes the stimulus frequencies move around as they follow the room- oriented modes accompanied by the visitors. Wandering through the space also becomes a walk through of the composition itself. The oscillation of the vibrations, the constantly changing frequencies and the interference become noticeable on one ́s own body. It becomes the projection surface for the acoustic peculiarities. Architecture, surfaces and materials of the place flow into an anatomy of the under- ground in the shimmering of time.

 

Ars Electronica - Anatomy of the Underground

www.aec.at/ai/de/music-media-composition

www.astridschwarz.com

  

Copyright Caroline Lessire

OH MAGIC - SIMON MAYER / KOPF HOCH - KUNSTENFESTIVALDESARTS (BE) PREMIERE 17.5.2017


Oh Magic wanders through the wonders of theatrical magic. It is that mysterious unnamable thing we sometimes have the chance to encounter in a piece. But, where does it come from and where does it take us? What fascinates us as a performer or as a spectator? Somewhere between freak and fascination, Simon Mayer and his performers seek for the answers both in technological manipulation and organic oracles.

 

Compography, concept & performance: Simon Mayer
Co-creation & performance: Clara Frühstück, Patric Redl, Tobias Leibetseder, Manuel Wagner
Sound design: Tobias Leibetseder
Robot operator: Manuel Wagner
Costume design: Andrea Simeon
Lighting design: Heinz Kasper
Master electrician & operator: Jan Maria Lukas
Robotics, electronics, engineering: Dominik Strzelec
Sound: Lukas Froschauer, Rene "Ringo" Grömer
Light: Henri-Emmanuel Doublier
Technical coordination: Gwen Lenoble
Technical director/lighting designer on tour: Jan Maria Lukas
Dramaturgy: Robert Steijn
Research and anthropologic advice: Justine François, Manuel Wagner
Thanks to: Julian Rubisch, Frans Poelstra, Jason Zieglmaier, Viktor Delev, Jürgen Ropp, Arbeitsplatz Wien, Wim Muyllaert
Presentation: Kunstenfestivaldesarts, Charleroi Danses
Production: Hiros, Kopf hoch (Sophie Schmeiser, Anna Erb)
Coproduction: Kunstenfestivaldesarts (BE), Steirischer Herbst Festival (AT), Noorderzon Performing Arts Festival (NL), Gessnerallee (CH), Teaterhuset Avant Garden (NO), BRUT Wien (AT), Centrale Fies (IT), Kunstenwerkplaats Pianofabriek with GC De Kroon (BE)
With the support of: Vlaamse Overheid, Kulturabteilung der Stadt Wien, Bundeskanzleramt Österreich, Österreichisches Kulturforum Brüssel
In collaboration with: Tanzquartier Wien, D.ID Dance Identity, SPIEL, Klavierhaus A. Förstl
Project co-produced by NXTSTP, with the support of the Culture Programme of the European Union

 

www.simonmayer.at

 

Kunstenfestivaldesarts
5.5. - 27.5.2017 

www.kfda.be/en/program/oh-magic
 

www.hiros.be

 

 

Fugen Licht Gebirge + Steel Girls - Alte Schmiede

(2017)

 

SETH CLUETT, TOBIAS LEIBETSEDER & ASTRID SCHWARZ
ALTE SCHMIEDE 17.3.2017 - 19:00

Der amerikanische Klangkünstler und Komponist Seth Cluett ist als Künstler und Theoretiker eine zentrale Figur der New Yorker Soundart-Szene. In Resonant Spaces benutzt er live gesungene und elektronisch erzeugte Sinustöne, um raumakustische Phänomene auszuloten, denen er Aufnahmen ganz unterschiedlicher Klänge gegenüberstellt. Seine Arbeiten wurden international an Institutionen wie dem Palais de Tokyo (Paris), Whitney Museum (NY), MoMA PS1 (NY) und STEIM (Amsterdam) präsentiert. Er unterrichtet am Institute of Technology in Hoboken. 

Tobias Leibetseder und Astrid Schwarz leben und arbeiten in Wien. Sie präsentieren neben jeweils eigenen Arbeiten elektronischer Musik in verschiedenen mehrkanaligen, medialen Settings mit Steel Girls, Operation Extreme Gardening – radical unknown statements eine neue Zusammenarbeit.  

SETH CLUETT (Elektronik und verstärkte Objekte): Resonant Spaces • TOBIAS LEIBETSEDER & ASTRID SCHWARZ (Klangerzeuger, Live-Elektronik): Tobias Leibetseder Fugen Licht Gebirge, Leibetseder & Schwarz Steel Girls, Astrid Schwarz Ice book No.1     

 

www.alte-schmiede.at 

 

 

         

 

Ränder, Regung - Echoraum

(2016)

"Ränder Regung" ist die unendliche Abfolge abstrakter Zimmerstücke, Zellen oder Räume. Die kaum erfassbare Gesamtstruktur wird durch die Zeit des Durchschreitens der Teilräume erst manifest. Ein Raumbildszenario in Hörform ohne Anfang und Ende als ewig offenes Werk. Die abstrakten Zimmer sind gefüllt mit vielfältigen Fragmenten als Metaphern, Klangobjekten, Sprachobjekten, Farben, Texturen, Stille, Zitaten, etc… Ein möglicher Weg der Abfolge bedient sich der zufälligen Auswahl der Raumzellen, die erforscht und durchleuchtet werden. Die Länge des Stückes bleibt somit variabel und ist nur ein Ausschnitt des gesamten Raumgebildes entsprechend eines unendlich großen architektonischen Objektes.

 

Echoraum  29.9.2016 / 20:00
Sechshauser Straße 66, A-1150 Wien

 

2 + 2 = 3

Ränder, Regung
Tobias Leibetseder, Klangerzeuger, Gitarre, Stimme, Effekte
Michael Zacherl, scivolo

blauwurf
Eric Schörghofer, Digitale Elektronik und Visuals
Michael Zacherl, Analoge und digitale Elektronik

 

www.echoraum.at

  

 

ARS ELECTRONICA 2016 - Focus Digital Music and Soundart: SONIC SATURDAY

SA 10.9.2016, 14:00-22:00
Anton Bruckner Privatuniversität

Am Samstag stehen neben Symposien und Panelgesprächen zum Thema Musik und Sound eine Guided Tour sowie mit Listening Room und Medium Sonorum gleich zwei Programmschienen an, die sich dem Hörerlebnis von modernen Multi-channel Compositions und Computer Musik widmen.

Listening Room
14:00-19:00, Anton Bruckner Universität Linz, CMS Produktionsstudio
Multi-channel compositions in the 20.2 channel loudspeaker listening situation of the CMS Produktionsstudio
Rosalia Soria (MX/UK): Time Paradox (8 ch, 10:40)
Constantin Popp (DE/UK): Points, lines, planes (multichannel, 13:35)
Hassan Zanjirani Farahani (IR/AT): Tibet (4 ch, 06:38)
Dante Tanzi (IT): Etakate! (stereo, 07:32)
Mark Pilkington (UK): Moiré (audio-visual , 09:03)
Se-Lien Chuang (TW): VICC_variation_4.6 (20.2 ch version, 06:08)
Andreas Weixler (AT): for Pi (8 ch, 06:04)
Astrid Schwarz (AT): „Nichts als des Schrecklichen Anfang“ (8 ch, 05:52)
Tobias Leibetseder (AT): Druckpunkt (8 ch, 07:00)
Volkmar Klien (AT): Aufschwimmen, langsam (8 ch, 07:41)
Thomas Grill (AT): „the bore“ (3×4 ch, 08:30)

 

Sonic Saturday 

www.aec.at/radicalatoms/de/

 

 

 

 

Druckpunkt

Fixed Media, 8-channel, 7min  (2016)

 

Noise fragments of radio waves give a hint to ambient surroundings that we are not capable of perceiving without extensions. The idea of a personal model of our world which is partly media triggered and reconstructed by ourselves is depending on our selection of perceptive channels we are using to create an image. Acoustic feedbacks of objects are relevant for interaction when we get in touch with the world, like pressing a key on a keyboard, or the clicking sound of a plastic bottle when pressed. Atmospheric disturbance and disruption and semiotic suggestions with their immanent tensions offer a view behind the scenes that are provided as sonic images and they reveal themselves as diegetic illusions.

 

SYNCHRESIS - Ö1 Kunstradio / 6.3.2016 / 23:03

Tobias Leibeteseder + Julian Rubisch (2016)

55 min 

 

Fernsehen und Radio als klassische tertiäre Medien werden heute hauptsächlich als getrennte Entitäten wahrgenommen, wiewohl sie fundamentale Gemeinsamkeiten besitzen: die räumliche und zeitliche Trennung von Sender und Rezipient, wie auch ihre zeitbasierte Natur. Sie gleichen sich auch in der Dimension der Interaktivität, da der Empfänger nicht in die Struktur der übermittelten Informationen eingreifen kann. Das Projekt "Synchresis" hat installativen sowie generativen Charakter und versucht, die Welten von Bild- und Tonspur auf intermediale Weise zu entdecken und miteinander zu verschmelzen. Dem Hörer wird dabei eine alternative Tonspur zu den im TV gesendetenBildinhalten geboten.

Als Klangmaterial werden dabei primär hörbare Umsetzungen von Sync-Signalen (z.B. Linear Time Code, Analoge Video-Sync-Signale, MIDI Clock, evtl. Teletext) herangezogen. Durch die direkte inhaltliche Verbindung des generierten Klanges mit dem zugrunde liegenden Bildinhalt, wird der Effekt der “Synchrese” erzielt. Im Bild auftretende Inhalte werden mit klanglichen Inhalten semantisch verknüpft, solange sie für die menschliche Wahrnehmung “gleichzeitig” geschehen.

Das multimediale Erlebnis “Fernsehen” wird dadurch auf einer Meta-Ebene um selbstähnliche, rückbezügliche Inhalte angereichert. Durch die parallele Verwendung von Radio und Fernsehen kann zwischen Original und generierter Tonspur überblendet werden.

 

Synchresis Kunstradio

Synchresis Ö1 Programm

 

 

 

 

Vienna Noise Orchestra - Elektromigration 
paraflows .X - Digital Migration / Konzertreihe re_composed

 

paraflows .X - Digital Migration
Festival für digitale Kunst und Kulturen, Wien
10. September bis 11. Oktober 2015

Eröffnung / 10. September 2015 um 19:00 Uhr / Künstlerhaus

Das paraflows Festival öffnet vom 10. September bis 11. Oktober zum zehnten Mal seine Pforten und widmet sich in einer umfassenden Werkschau, begleitet von einem Symposion, einer Konzertreihe und einem Theaterstück dem brandaktuellen Thema der „Digital Migration“.

www.paraflows.at

 

Vienna Noise Orchestra - Elektromigration 19. September 2015
Ort: weisses haus, Hegelgasse 14, 1010 Wien (freier Eintritt!)

www.dasweissehaus.at

 

Elektromigration

Performative Klangmanifestationen von und mit dem Vienna Noise Orchestra

Das Wiener Geräuschorchester (Vienna Noise Orchestra) reflektiert in seiner Performance die Migration der Ideen, Weltbilder und Perspektiven und macht sie zum Konstruktionsprinzip seiner Echtzeit-Komposition. Eine Live-TV-Übertragung dient als akustische Keimzelle, wird von den Musikern aufgenommen, und mit unterschiedlichsten akustischen und elektronischen Instrumentarien musikalisch verarbeitet. Die so entstehenden Ideen und Klänge werden laufend selbst wieder mit verschiedensten Aufnahmegeräten abgenommen, transformiert und wandern von Musiker zu Musiker. Klänge springen über und werden weitergereicht. Ideen improvisatorisch aufgegriffen und gemeinsam weiter gesponnen. Ein ständiges Geben und Nehmen. Individuelle Perspektiven werden zu kollektiven Metamorphosen. Eine Feedbackschleife nimmt ihren Lauf, die Klänge und Gruppe mit jeder Generation enger verbindet und verdichtet. Ein komplexes dynamisches System, in dem Ideen kommen, sich zu überraschenden Verwandlungen aufschaukeln oder auch wieder vergehen.

Im Lauf des Stücks ziehen die Migrationsströme in diesem Spiegel im Spiegel immer weitere Kreise. Der Konzertraum selbst und Geräusche des Publikums fließen in die Performance des Geräuschorchesters ein, die diese akustischen Inputs musikalisch verdaut, wieder zurückspielt und nach außen bringt. Schließlich wird auch die nähere städtische Umgebung des Konzertorts in den Pool des Klangmaterials einbezogen, der Konzertraum akustisch umgestülpt: Das Konzert dringt nach außen und die Außenwelt wird nach innen geholt.

Gesamtdauer: ca. 60 Minuten


Vienna Noise Orchestra
Wurde 1999 am Institut ELAK in Wien gegründet. Es bietet eine Plattform für experimentelle Klangkunst, Performance und Live-Elektronik und arbeitet interdisziplinär u.a. mit Theater, Mode/Design, Digitaler und Angewandter Kunst zusammen. Das Geräuschorchester arbeitet und komponiert im Kollektiv und interveniert performativ in verschiedenen Räumen, einschließlich dem öffentlichen Raum.

Mitwirkende: Reinhard Dundler, Patricia Enigl, Christian Friedrich, Martin Gasser, Tobias Leibetseder, Igor Lintz-Maues, Matthias Alexander Makowsky, Michael Mikolasek, Johann Neumeister, Julian Rubisch, Wagner Felipe dos Santos, Jakob Schauer, Luiza Schulz, Anna Steiden, Tontechnik: Paul Gründorfer

 

 Copyright Christian König

Sekunden Wald Schnee

Viola da Gamba, Live Elektronik, Klingglöckchen, Fixed Media (2015)

8 Kanal  
ca. 12min

 

SONARIUM 21.6.2015 20:00

WUK
Währingerstraße 59, 1090 Wien

www.wuk.at 

 

 

T


Teekocher + Live Elektronik
(2015) 

home of noise 30.1.2015

Echoraum 
Sechshauser Straße 66, 1150 Wien 

www.echoraum.at

 

 

 

 

Live Sounddesign im Ö1 Nachtquartier "Wir fahren zum Mars und wer fährt mit?" 21.01.2015 - 0:08

Autorin und Wissenschaftsjournalistin Ulrike Schmitzer zu Gast bei Hans Groiss.

 "Phobos"  (2015) 10min  

Ö1 Nachtquartier

 

 

 

 

Eternal Wandler - Enormous Outcome
art´s birthday 2015 - Radiokulturhaus

 

25.1.2015 23:03 Ö1 Kunstradio - Radiokunst (Rückblick)

Sendung Kunstradio - Radiokunst 


17.01.2015 ab 19:00

Der Alchemiker auf der Suche nach dem Element EtN mit Radioinfiltratoren für den Radioraum, Baryonenverstärker zur Verstärkung der Materie, Quantenoszillatoren und Ewigkeitsgeneratoren.

Ö1 Radiokulturhaus art´s birthday party


Join the Party at the RadioKulturhaus Wien
Saturday, 17. January 2015, 07pm. Free Entrance!

With Tobias Leibetseder, Sprechchor und Bruno Pisek, Elisabeth Schimana und Vasja Progar, DAVID M SCHUH, zb (Tamara Wilhelm und Barbara Kaiser) and others.

Come and celebrate Art's Birthday with us!
Make your own party! Send presents for Art to our Pool!

Friday, 16th of January 2015

on air: 10.15 pm – 01.00 am, Ö1 Kunstradio-Radiokunst, Radio Ö1, 92.0 FM
on line: http://oe1.orf.at/konsole

Saturday, 17th of January 2015, 7pm

on line: kunstradio.at, artsbirthday.net, artsbirthday.ebu.ch
on site: 07pm - 10pm, RadioKulturhaus Wien, Argentinierstrasse 30a, A-1040 Vienna.
Free Entrance!

  

 

EAKME (Elektroakustisches Kammermusikensemble)
Gestaltshifter - Raw Matters 

Gestaltshifter
Patric Redl (2014) 

Julian Rubisch
Patric Redl
Jakob Schauer
Tobias Leibetseder
Aras Seyhan

Raw Matters LARGE AND LONG 
17.12.2015 22:00 

Mo.ë Vienna
Thelemangasse 4, 1170 Wien

Artists:
Johanna Nielson, Johanna Guggenberger, Marie-Alice Schultz (Arc Meni,) Silk Fluegge, Andrea Nagll/ Carla Schuler/ Julia Schlager, Camila Seeger Camika Se/ Federico Moccia/ Nikolaus Jungwirth/ Vicente Vaccani, LA GEORGETTA, Patric Redl/ Tobias Leibetseder/ Jakob Schauer/ Michael Micholasek/ Aras Seyhan/ Julian Rubisch, Angélica Castelló/ Gobi Drab/ Katrin Hauk/ Thomas List/ Steffi Neuhuber / Reni Weichselbaum, Tobias M. Draeger/ Sébastian Aegerter

Facebook Event

www.rawmatters.at 

 

 

 Copyright Barbara Reiter

Füll Intropie

Tobias Leibetseder (2014)
Live Electronic + Bass Recorder 

Live Electronic: Tobias Leibetseder
Kontrabassblockflöte: Schayan Kazemi

Die Intropie der Raumfüllung in Mikroklangzuständen. Eine Verdichtung.

7 * Stern - 24.10. 2014 20:00

Kulturzentrum & Café 7*Stern
Siebensterngasse 31
1070 Wien

 


Copyright Patrizia Ruthensteiner

Costumesonics

12 parts, 2014

Costumesonics is based on sounds deriving from 12 costumes designed by Patrizia Ruthensteiner for the Brighton Fashion Week. The piece is a 12 part composition correlating to the 12 designs and characters of the costumes. A sum of all 12 parts creates its own structure corresponding to the motion patterns of the costumes in move.

1. Blue Rabbit birchbarkarmour shoulderplates backandforth, 2. Copper Piano Strings Wafting Woodworm, 3. Pineal Cones Tail, 4. Golden Bridal Crown rotating Acorn Seeds, 5. Endlessly composed music sheet ruff Mozart Schubert Beethoven, 6. Willow Catkin Horns Rising, 7. Spinning Wheel, 8. deer bones spine white lace reversed backwards, 9. Scales Armour, 10. Aerodynamic porcelain ice skates reversed, 11. Reed Poulaines / Portable Cornfield, 12. Royal Grain Ruff

 

Showreel on 12th October 2014, 6pm + 8.30pm

Sussex Masonic Centre, 25 Queens Road, Brighton 

www.brightonfashionweek.com
Patrizia Ruthensteiner

Interview
Patrizia Ruthensteiner is not just a designer. Experimenting with different mediums, Patrizia uses objects and constructions to develop a choreography in her work, testing the relationship between stage design and costume. Victoria Farley speaks to Patrizia ahead of her ShowReel showcase on October 12th... 

 

KALTBLUT Magazin Interview (Amy Heaton) - BRIGHTON FASHION WEEK : DARING TO BE DIFFERENT


WHAT DESCENT - SALOTTO.VIENNA MAK
31.8.2014 - 23:00, Ex-Pescheria - Triest


Im Rahmen des Salotto.Vienna gibt das Klangkollek@v der (what decent) noise residency Triest dem Meer zurück.
Eine Monsterwelle oder der Anstieg des Meeresspiegels über Jahrhunderte zwingt die Bewohner, der Evolu@on einen Entwicklungsschub zu geben und ihre neue Existenz unter der Wasseroberfläche fortzuführen.

Mithilfe der Spielarten der Elektroakustik, Musique concrète, Minimal Music und Live-Ambient erhält das Ausonia einen Soundtrack als Ausblick in wässrige Zeiten. Über einen Arbeitszeitraum von einer Woche ergibt sich eine täglich anwachsende Klanginstallation, ein zarter Moloch, eine Live-Unterwasser-Komposi@on. Wir beschäfigen uns hierbei mit der Frage der Anpassbarkeit des menschlichen und architektonischen Körpers, der sozialen, kulturellen und politischen Veränderungen "unter Null".

 

In occasione del Salotto.Vienna il collettivo di musicisti (what decent) noise residency restituirà Trieste al mare.
Un'onda mostruosa o l'aumento del livello del mare attraverso i secoli costringe gli abitanti della Terra a dare una spinta all'evoluzione e li costringe a continuare una nuova vita sotto la superficie dell'acqua.

Con l'aiuto dell'elettroacustica, della musica concreta, della musica minimalista e live-ambient, l'Ausonia otterrà un soundtrack adeguato alla previsione di tempi acquosi. Nel corso di un periodo di lavoro di una settimana l'installazione acustica crescerà costantemente, sarà un delicato Moloch, una composizione live sott'acqua. Siamo alle prese con la questione delle capacità di adattamento del corpo umano ed architettonico, dei cambiamenti sociali, culturali e politici "sotto il livello zero".

 

(what decent) noise residency sind:

Tobias Leibetseder (electronics, field recording)
Edgar F. Friedl (turntables)
Chris Janka (Gitarre, Effekte)
Gilbert Medwed (Synthesizer)
Roman Harrer (Gitarre, Loops)

 

MAK SALOTTO.VIENNA - Wiener Kunstsalon in Triest

www.salotto-vienna.net

  

 

Kunstradio - Radiokunst - Ö1 

Anruf in Anwesenheit - 22.6. 2014 / 23:00-24:00

Ein Radiokunstprojekt für 18 Sender (Mobiltelefone) und eine Radiostation

Das Radiokunstprojekt „Anruf in Anwesenheit“ schließt Radio mit sich selbst kurz und spiegelt das Medium an dessen Methoden der Kommunikation. Hörer sind herzlich eingeladen zur Beteiligung in der Sendung zum Abschluss der 50 Jahres Feier auf dem Weg zur Brotfabrik Wien per Mobiltelefon in der Sendung anzurufen unter den folgenden Nummern während des Live Kunstradios von 23:03 - 00:00: 

0680 - 117 94 35, 0680 - 117 94 79, 0680 - 110 24 76, 0680 - 117 94 44, 0680 - 246 19 30, 0680 - 117 94 40, 

0680 - 117 94 51, 0680 - 117 86 37, 0680 - 110 26 36, 0680 - 246 32 65, 0680 - 117 86 40, 0680 - 117 86 03, 

0680 - 117 74 17, 0680 - 117 91 42, 0680 - 110 92 80, 0680 - 117 91 38, 0676 - 671 57 52


Ort: Ankerbrotfabrik Expedithalle im Rahmen des ELectroacoustic Music Festival Vienna
Absberggasse 27, 1100 Wien 

 

Ö1
Kunstradio

ELectroacoustic Music Festival Vienna

 

 

 copyright Michael Zacherl

Filamene

Flöte, Klarinette und Live Elektronik (2014)
Tobias Leibetseder + Patric Redl

Tobias Leibetseder (Live Electronik), Patric Redl (Live Electronik), Alessandro Baticci (Flöte), Masa Prebanda (Klarinette)

 

Kunstkammer17-Schauraum Hernals - 6. - 18. Juni 2014

love

 acryl verspiegelt

 

 

 

 

Zeit Massen

Basierend auf 60 Oszillatoren und 10 Teiltonmassen

 

Blatt 1

Print auf Fotopapier

 

 

 

Copyright Michael Zacherl

Next Generation 0.5 - ZKM Karlsruhe - Räume

ZKM Karlsruhe
29.06.2013

Räume (2012) Klangregie  

ZKM Next Generaation 0.5

 

 

178 Hopfgarten in Defereggen

Die geologische Karte des Landschafts-Ausschnittes „178 Hopfgarte in Defereggen“ wird als Spektrogramm interpretiert und in Sinus Tönen in zeitlicher Dehnung von 3.33 Minuten resynthetisiert. Das akustische Bild der geologische Abstraktion einer Landschaft in Form einer Karte wird per Frequenzmodulation über einen FM Transmitter in einem Radius von ca. 5 Metern in den Raum übertragen und ist als strukturelle Information in Schwingungsform im unhörbaren Bereich (88.00 MHz) permanent als Endlosschleife anwesend. Eine Holzplatte in Größe der ausgedruckten geologischen Karte dient als Körperschallträger und Projektionsfläche der visuell nicht mehr vorhanden Information der Karte. Der Klang der Landschaft wird über Radiogerät empfangen und per Transducer übertragen, direkt in der Platte hörbar. Ein zusätzlicher in einiger Entfernung stehender Kofferradio empfängt ebenso die Information und tritt in Korrespondenz mit dem Projektionsobjekt. Der Raum den die akustische Projektion im Megahertz Bereich einnimmt wir somit erfahrbar. Die Landschaft kann über jedes beliebige Radiogerät empfangen werden.

Im Rahmen der Ausstellung land.schaffen in "das bäckerei" / 2013 / Wien

60' Album Release Performance - rosensprung

(2011)

rosensprung in Ö1 / Zeit-Ton 14.9. 2011 / 23:03

Die Album Release Performance (2011) von 60' basiert auf dem Konzept der ursprünglichen Performance und Live Aufnahme des Albums 60' (Blauschacht/Hoanzl) - ein Live overdub Prozess. rosensprung wurden Teil der Ausstellung Durchgang als eine Art von Art Rock Band Objekt. Innerhalb von 3 Zyklen zu je 20 Minuten interagierten rosensprung mit den Geräuschen der stattfindenden Ausstellung durch improvisierte akustische Interventionen.

Das Video Durchgang von Tobias Leibetseder und Gernot Manhart zeigt die Oberflächen des Gebäudes in Stop Motion Technik und wurde in die Mitte der aufführenden Künstler projiziert, hinweisend auf den nahe bevorstehenden Abriss des Gebäudes, einer ehemaligen Autowerkstatt, die zwischenzeitlich als Off Space von der lokalen Kunstszene genutzt wurde.

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The album release performance (2011) of 60' is based on the concept of the original performance and live recording of the album 60' (Blauschacht/Hoanzl) - a live overdub process. rosensprung got a part of the exhibition Durchgang (Passage) as a kind of an art rock band object. Within 3 cycles of 20 minutes rosensprung were interacting with the noise of the exhibition through improvisational acoustic interventions.

The Video Durchgang (Passage) by Tobias Leibetseder and Gernot Manhart is showing the surfaces of the building in stop motion technique and was projected in the center of the performing musicians, pointing to the impending demolition of the building, a former car repair shop that was used as an artist run space of the local art scene in the meantime.


rosensprung
Tobias Leibetseder (Guitar, Effects, Electronics)
Roland Czaska (Guitar, Effects, Electronics)
Gernot Manhart (Bass, Effects, Electronics)
Robert Kern (Drums, Percussions)

Guests: 
Konrad Weißensteiner (Saxophone)
Alexander Gross (Electronics, Synthesizer, iPad)


Video Durchgang, Concept, Camera, Cut: Gernot Manhart, Tobias Leibetsder
(2011)


Director, Camara, Cut Andreas Leibetseder
(2014)

 

 

 

 

Schnittstelle

Kalnginstallation (temporär) 2013
autogenerativ 

 

 

Mess Tape

Auf Festplatten und Speicherkarten gefundene und übergebliebene persönliche Audiodateien von Kompositionsideen, Proben-Mitschnitten und Fieldrecordings werden über Software in einer Matrix angeordnet und per Zufallsgenerator abwechselnd und auch gleichzeitig über Laptop abgespielt. Das Ergebnis der fortlaufenden und sich dauernd verändernden Klanggebilde werden in einen Kassettenrekorder übertragen und auf Audiokassette aufgenommen. Laufend können neue unbespielte Kassetten eingelegt werden. Das so entstandene eigene „Mess Tape“ kann anschließend als Unikat mitgenommen werden.

Im Rahmen der Ausstellung "Vienna Art Messie" 14.-27.09.2012

 

 

 

Räume

04:32 min 2012

Räume is based partly on recordings of microphones used as haptic sensors. Bridges and bulidings within the city of Vienna were recorded by the use of contact-microphones. Surfaces of clothes, carpets, fur, skin, hair and also other typical flat environment were sensed with a condenser-microphone.

Fieldrecordings of city noise and also artificial sounds of white noise modified by resonating filters are corresponding with each other. A contrast of inside and outside, intimacy and publicity is getting reveald by the sound of the inner and outer spaces and is reassambled generating new textures.

 

CRASHED DINOSAUR #04

Series: Crashed Dinosaur #01 - #04 (2009)
Cardboard, lasercut (10cm x 10cm) 

 

 

 

 

contact@tobiasleibetseder.at